Bühne frei!

   

Aus den rauchringen

des in versmogter zeit

verkohlenden geistes

berge ich tränenden auges

laub

ungekeimter bäume

 

im halbschlaf

peitsche ich den spukenden stumpf

den der sturm

aus dem ufersand riss

mit garn

das keinen ausweg weist

 

unter der maske des clowns

nehme ich platz

auf hufzerwirbelten sägespänen

streichle

mit schwebenden händen

unsichtbare kinderköpfe

und borge mir

bis zum morgendunst

 

vergessen

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Published in: on 2. Januar 2010 at 05:54  Schreibe einen Kommentar  
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